Schulkonzept

Lernen

Methodentraining

An fünf Methodentagen pro Schuljahr üben die Schüler der Dietrich Bonhoeffer Schule  elementare Lern- und Arbeitstechniken ein. Von Informieren, Dokumentieren und Präsentieren bis zum Kennenlernen von Kommunikationstechniken, Teamstrukturen und Umgangsformen nach Knigge ist alles dabei.

Individuelle Förderung

Im Mittelpunkt der individuellen Förderung stehen die Schülerinnen und Schüler mit ihren spezifischen Begabungen. Entsprechend ihrer Lernvoraussetzungen werden sie weitergefördert, sodass sie ihre Begabungen und Fähigkeiten nach Kräften entfalten und somit den bestmöglichen Bildungserfolg erzielen können. Individuelle Förderung bedeutet die Schaffung von Lernsituationen, in denen die Schüler ihre Kompetenzen aktiv entwickeln, Verantwortung für ihren Lernprozess übernehmen und ihren Lernfortschritt erkennen und reflektieren können.

Projektbasiertes Lernen

Projektbasiertes Lernen ist eine praxisorientierte Methode, die die klassischen Formen des Unterrichts ab der 7. Klasse ergänzt. Das PBL verbindet an unserer Schule das Lernen im Unterricht mit der realen Lebenswelt, die Schülerinnen und Schüler in der Gesellschaft erwartet. Somit fördert sie eigenverantwortliches, selbst bestimmtes und handlungsorientiertes Lernen. Es geht um das Eröffnen von Kreativität, um Freude an Forschung und Innovation unter Einbeziehung aller Sinne. Unser Ziel ist es, Schüler mit Fähigkeiten auszustatten, die es ermöglichen in realen Alltags- und Berufssituationen Herausforderungen zu identifizieren und Lösungen zu finden.

Erlebnispädagogik

An der DBS sind wir vom methodischen, praxisbezogenen Ansatz der Erlebnispädagogik überzeugt. Deshalb stellen wir mittels vielfältigen und naturnahen ´Settings´ die Schüler vor reale Aufgaben, Herausforderungen sowie Frage- und Problemstellungen – eben erlebnisreiche Eindrücke. Deren Umsetzung und Lösung fördert eine positive Veränderung und Weiterentwicklung der Schülerpersönlichkeit.

Lebens- und Berufsorientierung

„Lernen – wozu?“ lautet die berechtigte Frage unserer Schüler. Deren Stärken zu ermitteln, zu fördern und sie für die Lebens- und Berufswelt vorzubereiten, bildet Ausgangspunkt und Ziel unseres pädagogischen Handelns. „Wer Leistung fordert, muss Sinn bieten“: Diesem Grundsatz wissen wir uns an unserer Schule verpflichtet. Beginnend bereits ab Klasse 5 bieten wir daher die Gelegenheit zu unterrichtlichen und außerschulischen Kontakten mit der realen Lebens- und Arbeitswelt.

Schulkleidung

Ein verbindendes Element unserer Schulgemeinschaft sehen wir in dem einheitlichen Erscheinungsbild – unserem „Dress-Code“. Die Kollektion besteht aus Oberteilen, die mit unserem Schullogo bedruckt sind und die miteinander kombiniert werden können.
Unsere Schülerinnen und Schüler sollen sich nicht dem Diktat der Marken unterwerfen und viel Geld für Kleidung ausgeben. Als Schule möchten wir die Beurteilung jedes einzelnen Kindes gemäß seines Wesen und seines Charakters fördern – und nicht gemäß seiner Kaufkraft.

DBS Realschule ist verlässliche Schule

An der DBS Realschule dürfen sich die Eltern darauf verlassen, dass für die Schülerinnen und Schüler ein von 8.00 Uhr bis mindestens 13.00 Uhr umfassendes Schulangebot sichergestellt ist. Der Stundenplan zeigt ab der ersten Schulwoche, wie sich diese im Einzelnen gliedert. Auf Grund der zuverlässigen Präsenz der Lehrkräfte und einem Pool an Krankheitsvertretern haben wir an der DBS keine Stundenausfälle.

(Ab Schuljahr 2019/20)

Mit dem Unterricht am Nachmittag und den ergänzenden und kostenpflichtigen Zusatzangeboten in den musisch-künstlerischen, naturwissenschaftlich-technischen und handwerklich-kreativen Bereichen ist bis 16.00 Uhr eine stärkenorientierte Förderung der Kinder und Jugendlichen an der DBS möglich. Natürlich dürfen hierbei das gemeinsame Mittagessen und die freie Zeit für Bewegung und Gemeinschaft nicht fehlen.

Guter Unterricht

An der Dietrich Bonhoeffer Realschule wird der aktuelle Bildungsplan auf gutem Realschulniveau unterrichtet. Die Lehrkräfte achten hierbei auf eine angenehme Atmosphäre der Kommunikation zwischen Lehrer und Schüler in den überschaubaren Klassen. Transparente Leistungserwartungen unterstützt durch gut strukturierten Unterricht und Methodenvielfalt führen zu echter Lernzeit bei den Schülerinnen und Schülern der DBS. Außerdem trägt das Fachraumprinzip zum lernförderlichen Schulklima bei und ermöglicht Lernen und Lehren mit Freude.

Dienen

Dogmatik

Im Fach Dogmatik steht die systematische Darstellung der christlichen Glaubenslehre im Focus. Die Bibel ist die Grundlage des christlichen Glaubens, sie war und bleibt prägend für die Kultur des Abendlandes. Sie erzählt von Begegnungen mit Gott, sie hilft Menschen ihre Erfahrungen zu deuten und bezeugt Jesus Christus als Gottes Zuspruch und Anspruch. Das Fach Dogmatik informiert über die Entstehung, Geschichte und Botschaft der Bibel.

Ganzheitliches Lernen

Lernen mit Kopf, Herz und Hand ist eine wichtige Säule christlicher Pädagogik. Neben dem traditionell bevorzugten kognitiv-intellektuellen Lernen legen wir in unserer Schule ebenso Wert auf die soziale und emotionale Intelligenz. Ganzheitliches Lernen ist Lernen mit allen Sinnen, Lernen mit Verstand und Lernen in der Gemeinschaft.

Diakonie in Aktion

Das Fach Diakonie in Aktion behandelt alle theoretischen Aspekte des Dienstes am Menschen im christlich-biblischen Rahmen und fordert die Schüler der Dietrich Bonhoeffer Schule dazu auf sich für Mitschüler, Kindergartenkinder, Senioren und Menschen mit Behinderungen in Tageseinsätzen und Praktika aktiv einzusetzen. Den Höhepunkt dieses Faches bildet die mehrwöchige DiA-Reise ins Ausland am Ende der Schullaufbahn.

BASIC

In der ersten Woche des Schuljahres erleben die Klassen der DBS an drei Tagen in einem Schullandheim ihre BASICS. Die Elemente Andacht, Sport, Teamgeist und altersentsprechende Themen spielen dabei eine wichtige Rolle. Die BASICS sind Zeiten der Begegnung und Ausrichtung. Freundschaften werden geknüpft, altersrelevante Themen werden im Licht der Bibel beleuchtet, Zielvereinbarungen werden getroffen, und natürlich kommen auch Sport und Spaß nicht zu kurz.

Leiten

Werte

Ob eine Person oder irgendeine Sache wertvoll ist, wird in unserer Gesellschaft zunehmend durch subjektive Urteile oder die kategorisierende Bewertung definiert. Wir an der DBS sind hingegen überzeugt, dass Gott, der Schöpfer, in Liebe unseren Wert festlegt. Die Vermittlung von Werten an unsere Schülerinnen und Schüler basiert somit letztlich in den Wertvorstellungen Gottes, die er uns in der Bibel offenbart hat. Aus diesen Normen resultieren Denkmuster, Handlungsmuster und Charaktereigenschaften. Langfristig entsteht somit für unsere Schülerinnen und Schüler eine gottgeprägte Lebenskultur mit Werten wie Liebe & Gerechtigkeit, Treue & Vertrauen, Hoffnung & Verantwortung, Bildung & Freiheit.

Elternmitverantwortung

Dass Kinder ihre Potenziale ausschöpfen, ist eine Frage ihrer Würde und ihres Lebensglücks. Damit verbunden ist gleichzeitig auch die Zukunftsfähigkeit unserer Gesellschaft und Wirtschaft. Gerade in diesem Bereich ist der Einfluss der Eltern für den Schulerfolg ganz entscheidend. Daher ist es unser gemeinsames Ziel, in der Zusammenarbeit mit den Eltern ein effektives Lernverhalten bei unseren Schülern aufzubauen und sie gemeinsam zielgerichtet und aktiv durch ihre Schulzeit zu begleiten.

Gesellschaftsfähige Menschen

Kinder zu mündigen Menschen heranzubilden, bedeutet für uns, sie gesellschaftsfähig zu machen. Gesellschaftsfähige Menschen sind berufsfähige und beziehungsfähige Menschen. Berufsfähig werden die Schüler durch die Entdeckung und Entwicklung ihrer Begabungen, die Chance zur beruflichen Orientierung und die richtige Arbeitshaltung. Beziehungsfähig werden sie durch Charakterstärke und Teamfähigkeit. Wir sehen an der DBS unsere Aufgabe darin, Schüler positiv zu prägen und sie zu befähigen ‚Hoffnungsträger‘ in unserer Gesellschaft zu sein.

Ausblick: Zwei Schularten unter einem Dach

In Zukunft ist die Eröffnung eines Gymnasiums geplant. Mit zwei Schularten, Realschule und Gymnasium, unter einem Dach wollen wir den individuellen Stärken Rechnung tragen und Schullaufbahnkorrekturen leichter ermöglichen.
Die gemeinsame Orientierungsstufe in Klasse 5 und 6 soll es Schülern ermöglichen, sich zu vergewissern, dass sie die richtige Schulwahl getroffen haben. Sie haben in diesen beiden Jahren die Möglichkeit, von der einen in die andere Schulart zu wechseln. Bevor der Wechsel stattfindet, können die Schüler in die jeweils andere Schulart hineinschnuppern. Ein wichtiger Vorteil des Systems Verbundschule liegt darin, dass Schülerinnen und Schüler von den Lehrern besser beobachtet, eingeschätzt und individuell gefördert werden können. Der Schulwechsel fällt leichter, da die Kinder denselben Schulweg, dasselbe Umfeld haben. Außerdem sind ihnen auch die Mitschüler und Lehrer bekannt. Das Konzept einer Verbundschule ist derzeit in Erarbeitung und noch nicht umgesetzt.

Liebe und Linie

Unsere Lehrkräfte sind bestrebt jedem Kind Wertschätzung in Form von Zeit, Anleitung und Unterstützung entgegen zu bringen. Ein offenes und angenehmes Schulklima fördert den Lernerfolg und ist uns wichtig. Schule soll als Lebensraum positiv wahrgenommen werden. Um dies zu ermöglichen werden auch von Seiten der Schülerschaft klare Grenzen und Regeln eingehalten. Ein klar definierter Handlungsspielraum gibt Sicherheit im Umgang miteinander und ist eine wichtige Grundlage für eine motivierende Schulgemeinschaft.